Cluster-Kopfschmerz Diagnose


    Der Cluster-Kopfschmerz ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung, die sich durch streng einseitige und in Attacken auftretende «extremste Kopfschmerzen» im Bereich von Schläfe und Auge äussert. Die Bezeichnung Cluster bezieht sich auf die Eigenart dieser Kopfschmerzform, periodisch stark gehäuft aufzutreten, während sich – wie beim Trigeminusschmerz – dann für Monate bis Jahre beschwerdefreie Intervalle auftreten können.


    Egal, wie die Schmerzen schulmedizinisch bezeichnet wurden, ob als Trigeminusneuralgie oder atypischer Gesichtsschmerz oder Cluster-Kopfschmerz, die Beschwerden sind im Allgemeinen nicht auf eine Schädigung der Nervenäste, sondern auf eine Reizung der Nervenendpunkte im verspannten Unterhautbindgewebe oder einer Kompression durch die Blutgefässe im Bereich des Ohres zurück zu führen.


Diskussionen in der Selbsthilfegruppe haben ergeben, dass ein Zusammenhang mit der Trigeminuns-Neuralgie oder dem Cluster-Kopfschmerz und dem «Herpesvirus» (Varicella-Zoster-Virus resp. dem Epstein-Barr-Virus) bestehen kann.
Eine Therapie, die den Herpesvirus in Schach hält, kann also durchaus Sinn machen.
Weitere Informationen haben wir hier in einem PDF zusammengestellt.